Rainy Day
Freitag war der faulste Tag bisher.
Morgens saßen wir in der Bullenhitze auf der Veranda, lasen in unseren Büchern und sahen Onkel Jay dabei zu, wie er mit seinem Trecker die Wiese mähte.
Am frühen Nachmittag brachen wir dann auf, um die Hitze und Sonne mit einem kühlen Bad im See vor Esthers Haus zu bekämpfen. Auf halber Strecke begegneten uns die ersten Autos mit leuchtenden Frontlampen und bald darauf gerieten wir selbst in ein Gewitter. Natürlich waren wir im offenen Jeep unterwegs, musste also anhalten und fix das Softtop überziehen, was sich ohne Anleitung als garnicht so einfach herausstellte.



Bei Jays Mutter angekommen, stellte sich heraus, daß sie bei Jays Bruder Babysitten war. Wir machten es uns in den Fernsehsesseln gemütlich und warteten darauf, daß der Regen aufhörte. Doch der zog sich hin. Wir plünderten Esthers Kühlschrank, schliefen auf ihren Sesseln und beschlossen gegen abend, die Hoffnung aufzugeben und nach Hause zu fahren.
Dort aßen wir die größten Würste, die ich meinem Leben gesehen haben, ließen uns mit lustigen Geschichten aus Baba und Jays Reisen unterhalten und schlichen schließlich erschöpft ins Bett.

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