2 guys, 4 weeks, 4000 miles from home

Monday, July 31, 2006

Good bye, New York

Am Sonntag quälten wir uns mal wieder früh aus den Betten, um nach einem Frühstück in einem seltsamen Hotel in Theater District den weiten Marsch nach Norden zum Central Park anzutreten.

Der Marsch nach Norden bis fast zur Mitte des Central Parks an der Seite des Parks entlang, also durch die Upper Westside sowie der anschließende Marsch nach Süden durch den Central Park, der uns später auch in das Trump Building führte dauerten fast bis drei Uhr.

Völlig erschöpft gingen wir ohne weitere Umschweife unser Gepäck einsacken und dann weiter zum Bus Gate, wo wir noch den Bieber Tours-Bus nach Allentown erwischten.

Den weiteren späten Nachmittag über entspannten Bu und ich ausschließlich, während Jeff und Bunu diversen Geschäften nachgingen.

Zum Abendessen und anläßlich von Bunus und Jeffs 22. Hochzeitstags gab es die besten Steaks, die ich in meinem bisherigen Leben gegessen habe, sowie den dritten Pie in fünf Tagen zum Nachtisch. Zur allgemeinen Erheiterung bestand Onkel Jeff darauf, nach dem Essen Chapelle's Show zu schaun.

Er lag bereits eine halbe Stunde schnarchend auf dem Sofa, als auch Philipp und mich die Müdigkeit überkam und wir uns in unser Gemach zurückzogen.

Sunday, July 30, 2006

Manhattan per pedes








































Samstag standen wir früh auf und stärkten uns im "Majestic Delicatessen Café" zwei Blocks südlich des Times Square mit Banana Chocolate Chip Muffins.

Unser weiterer Plan war es, mit der Metro bis zur South Ferry Station durchzufahren, um die Staten Island Ferry zu nehmen und so Manhattan von allen Seiten bewundern zu können. Leider fuhr unsere Bahn aus unerklärlichen Gründen nur bis zur Wall Street, wo wir ausstiegen und hinüber zum Seaport Historic District liefen.

Dort gab es zwar nicht sonderlich viele historische Gebäude, dafür aber eine nette kleine Fußgängerzone sowie einen kleinen Hafen. In ebendiesem erwischten wir im letzten Moment kurzentschlossen noch das New York Water Taxi, daß uns, mit Führer per Lautsprecher, um die Südseite der Insel herumfuhren. So sahen wir von eleganten Abluftschächten der Autotunnel über volierartige Golfanlagen am Hafenbecken bishin zum ausrangierten Flugzeugträger Intrepid allerlei Kuriositäten, bevor wir schließlich in Clinton von Bord gingen. Dort liefen wir ein gutes Stück, bis wir auf den Hell's Kitchen Flea Market trafen, den wir interessiert durchstreiften.

Auf unserem weiteren weg Richtung Osten zog es uns durch den Bryant Park, wo gerade eine jüdisch-buddhistische Hochzeit im Gange war und in die angrenzende New York Public Library. Ich war von dem Gebäude schwer beeindruckt, aber auch sehr enttäuscht, als ich in der Main Reading Hall nicht die klischeehaften grüngoldenen Leselampen vorfand, die ich dank Hollywood erwartet hatte.

Weiter gen Osten marschierten wir durch das Grand Central Terminal, weiter durch Tudor City, ein schönes altes Viertel, in dem heutzutagen angeblich vorwiegend Diplomaten leben und schließlich zu unserem Ziel, den United Nations Headquarters.

Dort kämpften wir uns durch die Sicherheitsschleusen und nahmen eine Guided Tour durch das Gebäude. Ich fand es schwer beeindruckend, Stätten wie den Sicherheitsrat oder die Vollversammlung mit eigenen Augen zu sehen und zumindest auf den hinteren Rängen sitzen zu dürfen.

Von den UN aus marschierten wir wieder zu unserem Hotel, aber nicht, ohne auf dem Weg über ein riesiges Straßenfest zu stolpern, wo wir uns auch mit Essen und Trinken versorgten.

Im Hotel angekommen entspannten wir uns für einen Stunde, bevor wir wieder aufbrachen. Jeff und Bu hatten beschlossen, Burger zu futtern. So suchten wir zwei Stellen nach Restaurants ab, die laut Jeffs Reiseführer besonders gute Burger machen sollen. Das eine Restaurant war leider wegen Urlaubs geschlossen, das andere, wie wir vom Concierge eines nahegelegenen Hotels erfuhren, bereits seit 2 Jahren pleite. Dieser empfahl uns jedoch ein Pub in der Nähe, wo wir uns Burger und Bier zuführten und nach einem lustigen Abend und einem kurzen Marsch ins Hotel schließlich zufrieden einschliefen.

Friday, July 28, 2006

New York, New York
































Heute morgen um 9 Uhr sprangen Bu und ich frisch aus unseren Betten und begannen, uns fertig zu machen. Rucksäcke gepackt, Bäuche gefüllt, alles bereit.

Aber Bunu und Jeff machten uns einen Strich durch die Rechnung, weil sie noch etwas fürs Haus organisieren mussten und wir so erst etwas später loskonnten. Dennoch erwischten wir den BieberTours-Bus in Hellertown, der uns nach New York City bringen sollte.

Die Fahrt war sehr entspannt, dank Klimaanlage und funktionierenden iPods sowie gesundem Schlaf. Nach etwa anderthalb Stunden kam wir am Busgate in Manhattan an.

Auf dem kurzen Fußmarsch zu unserem Hotel, das in einer Seitenstraße des Time Square liegt, kamen wir an einem riesigen Polizeiaufgebot auf der 47ten vorbei, deren Grund wir allerdings nicht erfahren konnten. Auf dem Time Square sahen wir auch den berühmten Cowboy.

Nachdem wir unsere Klamotten im Hotel abgeladen hatten, machten wir uns mit der U-Bahun auf in den Süden Manhattans, um zum World Financial Center zu kommen. Auf dem Weg sahen wir die Baustelle, zu der Ground Zero inzwischen geworden ist. Unser Ziel war allerdings das National Mercantile Exchange. Angekommen mussten wir leider feststellen, daß man die Rohstoffbörse nur in Gruppen und mit Voranmeldung besuchen kann. So machten wir uns von dort aus auf nach Chinatown, wo wir einen Regenschauer bei leckerem chinesischen Essen aussaßen.

Nach dem Essen schlenderten wir weiter durch Chinatown, die schließlich in Little Italy überging. Weiter ging es durch SoHo und Greenwich Village.

Schließlich kehrten wir per Bahn heim ins Hotel, wo wir eine Stunde ausspannten, bevor wir uns auf eine kleine Nachtwanderung machten, die uns vorbei an Radiocity zum Rockafeller Tower brachte, auf dessen Dach wir fuhren. Nach ausgiebigen Gucken und Fotografieren fuhren wir wieder herunter und suchten verzweifelt die Eisfläche auf dem Rockafeller Plaza, bis wir schließlich herausfanden, daß sie im Sommer in ein Außenrestaurant umgewandelt wird.

Auf dem Heimweg nahmen wir noch ein Abendessen bei Friday's ein. Danach lieferten wir meine angeheiterten Verwandten in ihrem Zimmer ab.
Nun sitzen wir im Hotelzimmer, trinken unseren Sixpack Corona und gucken schlechtes amerikanischen Fernsehen, während ich mit dem Laptop ungeschützte Wireless-Netwerke ausnutze, um diesen Post zu schreiben.