2 guys, 4 weeks, 4000 miles from home

Sunday, July 30, 2006

Manhattan per pedes








































Samstag standen wir früh auf und stärkten uns im "Majestic Delicatessen Café" zwei Blocks südlich des Times Square mit Banana Chocolate Chip Muffins.

Unser weiterer Plan war es, mit der Metro bis zur South Ferry Station durchzufahren, um die Staten Island Ferry zu nehmen und so Manhattan von allen Seiten bewundern zu können. Leider fuhr unsere Bahn aus unerklärlichen Gründen nur bis zur Wall Street, wo wir ausstiegen und hinüber zum Seaport Historic District liefen.

Dort gab es zwar nicht sonderlich viele historische Gebäude, dafür aber eine nette kleine Fußgängerzone sowie einen kleinen Hafen. In ebendiesem erwischten wir im letzten Moment kurzentschlossen noch das New York Water Taxi, daß uns, mit Führer per Lautsprecher, um die Südseite der Insel herumfuhren. So sahen wir von eleganten Abluftschächten der Autotunnel über volierartige Golfanlagen am Hafenbecken bishin zum ausrangierten Flugzeugträger Intrepid allerlei Kuriositäten, bevor wir schließlich in Clinton von Bord gingen. Dort liefen wir ein gutes Stück, bis wir auf den Hell's Kitchen Flea Market trafen, den wir interessiert durchstreiften.

Auf unserem weiteren weg Richtung Osten zog es uns durch den Bryant Park, wo gerade eine jüdisch-buddhistische Hochzeit im Gange war und in die angrenzende New York Public Library. Ich war von dem Gebäude schwer beeindruckt, aber auch sehr enttäuscht, als ich in der Main Reading Hall nicht die klischeehaften grüngoldenen Leselampen vorfand, die ich dank Hollywood erwartet hatte.

Weiter gen Osten marschierten wir durch das Grand Central Terminal, weiter durch Tudor City, ein schönes altes Viertel, in dem heutzutagen angeblich vorwiegend Diplomaten leben und schließlich zu unserem Ziel, den United Nations Headquarters.

Dort kämpften wir uns durch die Sicherheitsschleusen und nahmen eine Guided Tour durch das Gebäude. Ich fand es schwer beeindruckend, Stätten wie den Sicherheitsrat oder die Vollversammlung mit eigenen Augen zu sehen und zumindest auf den hinteren Rängen sitzen zu dürfen.

Von den UN aus marschierten wir wieder zu unserem Hotel, aber nicht, ohne auf dem Weg über ein riesiges Straßenfest zu stolpern, wo wir uns auch mit Essen und Trinken versorgten.

Im Hotel angekommen entspannten wir uns für einen Stunde, bevor wir wieder aufbrachen. Jeff und Bu hatten beschlossen, Burger zu futtern. So suchten wir zwei Stellen nach Restaurants ab, die laut Jeffs Reiseführer besonders gute Burger machen sollen. Das eine Restaurant war leider wegen Urlaubs geschlossen, das andere, wie wir vom Concierge eines nahegelegenen Hotels erfuhren, bereits seit 2 Jahren pleite. Dieser empfahl uns jedoch ein Pub in der Nähe, wo wir uns Burger und Bier zuführten und nach einem lustigen Abend und einem kurzen Marsch ins Hotel schließlich zufrieden einschliefen.

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