2 guys, 4 weeks, 4000 miles from home

Friday, July 07, 2006

Out at the lake

Jay hatte heute einen Tag frei, da sein Büro bei Visteon umgezogen wurde. Eigentlich war geplant gewesen, daß wir ihm bei der Arbeit auf seinem Land zur Hand gehen. Doch während Bu und ich morgens mal wieder faul in der Sonne saßen und unserem neuen Hobby "Lesen/Reden/Lesen" nachgingen, erhielt Jay einen Anruf von seiner Mutter. Sie lebt direkt am Ufer eines kleinen Sees und wir hatten ohnehin vor, sie dieses Wochenende zu besuchen um am See zu chillen und zu schwimmen. Da allerdings nun der Motor eines ihrer Boote defekt war und Jay nunmal ein Motoringenieur ist, beschlossen wir kurzerhand, daß wir mit Jay dorthin fahren würden, er den Motor reparieren und dann wieder nach hause fahren, wir allerdings dort bleiben würden.



Der See ist wirklich schön. Das Haus von Esther, Jays Mutter, hat einen eigenen Steg. Ihr gehören auch alle drei Boote, die man an dem Steg sehen kann. Mit dem großen linken sogenannten "Pontoon" sind wir auch hinausgefahren, um in der Seemitte ein wenig zu schwimmen. Ausser uns kamen später noch Jays Bruder Marc, seine Töchter Anna und Gillian sowie deren kleine Cousins.






Ausser in der Sonne chillen, trinken und mit den Verwandten blubbern haben wir nicht viel geleistet, und darauf sind wir auch stolz.

Jays Mutter hat uns dann zurück nach hause gefahren, wo bereits Jay mit seinen Schwestern Lynne und Leslie wartete, um zu der Aufbahrung einer kürzlich verstorbenen Freundin der Familie zu fahren. Philipp und ich labten uns an den übriggelassenen Pizzen.



Zum Tagesausklang saßen wir dann im Sonnenuntergang, begaben uns dann aber bald zu Bett. Nacht!

Just chillin'

Gestern war, wie angekündigt, R'n'R angesagt, wie mein Onkel völlig nutzloses Rumgammeln nennt. Meine Verwandten waren den Tag über arbeiten, so daß uns niemand beim faul in der Sonne sitzen stören konnte.



Die Ruhe und Reizarmut der Landschaft lädt wirklich dazu ein, die Gedanken schweifen zu lassen, was in überaus interessante Gespräche mündet.



Aber auch, wenn es nichts zu reden gab, waren wir vorzüglich unterhalten, wie man sieht. Mein Onkel ist nie wirklich erwachsen geworden, so daß er uns ausreichend mit Lese- und Bölkstoff versorgen kann.



Als uns mittags der große Hunger überkam, entschieden wir uns für das amerikanische Klischeemittagessen, natürlich vorm Fernseher. So sieht Urlaub aus!



Abends fand unser Gammeldasein ein jähes Ende, als wir uns leichtsinnigerweise freiwillig meldeten, den kleinen Gemüsegarten meiner Tante zu jäten. Nach einer Stunde schwerer körperlicher Arbeit hatten wir uns unser Abendessen redlich verdient. Dennoch wartet noch ein großer Teil des Gartens mit mehr Unkraut auf, das wir eventuell im Laufe der kommenden Tage bekämpfen werden, um uns erkenntlich zu zeigen.



Mein Onkel hatte unterdessen einiges an Feuerholz herangeschafft, da er aufgrund des Borkenkäfers, der nun auch in Michigan eingefallen ist, Unmengen an Holz vernichten muss. So ließen wir den Abend gemütlich am Feuer ausklingen.