Heavy Downpours All Day





Als wir heute morgen aufwachten, war es bereits am regnen. Eigentlich sollten wir bereits morgens mit David und meinen Cousins zum Dyken Lake fahren, um dort auf dem See herumzuchillen und zu schwimmen. Dem Regen sei dank durften wir dann doch länger schlafen.
So hatten wir ein riesiges Frühstück mit bergeweise Waffeln mit Ahornsirup und Bratkartoffeln, die meiner Oma zufolge die Deutschen und insbesondere meine Mutter erfunden haben. Allerdings behauptete sie im gleichen Atemzug auch, daß es die belgischen Waffeln, die wir aßen, in Deutschland nicht gäbe und es überhaupt in Deutschland keinen Nachtisch gäbe...
So machten wir uns gegen Mittag im Regen auf zum See. Auf der etwa eine Stunde langen Fahrt schliefen Bu und ich dezent.
Als wir ankamen, waren die Zelte bereits brummend voll. Die Mitarbeiter von Davids Firma teilten uns mit, daß schon alle Grundstücke bis auf eins verkauft seien. Philipp und ich nutzten eine Regenpause, um den Dirtroad ein wenig herabzulaufen und vom Trubel wegzukommen.
Kaum waren wir zurückgekehrt, fing es an wie aus Eimern zu gießen. Wir wurden mit einer Reihe Mitabreiter bekannt gemacht, besonders beeindrucken war eine Kollegin aus Colorado, die ein Rodeo-Champion war. Ihr Händedruck konnte Knochen brechen. Der Kiesplatz verwandelte sich langsam in einen riesigen Fluß, und so waren wir froh, als wir nach ein paar Stunden nach hause konnten.
Zum Abendessen waren Geeta und David zur Feier mit Davids Kollegen eingeladen, aber Davids Rat an uns war, uns einen gemütlichen Abend zuhause zu machen. Sodann ließen wir uns mit einer Kiste Rolling Rock vor dem Fernseher mit den 900 Kanälen nieder und verbringen bis jetzt einen angenehmen Abend.









